#6 - Im Land der Zauberglitzerpaste und Schlaftropfen

Shownotes

Die sechste Folge von Dental Diaries nimmt euch mit nach Hamburg und Köln!

Cindy erlebt in Köln den Traum aller True Crime-Fans und Biggi erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen in Hamburg und davon, wie es sich anfühlt, sich plötzlich ganz ohne Sehen orientieren zu müssen. Dabei sprechen die beiden auch über Inklusion und den richtigen Umgang mit sehbehinderten und tauben Menschen in der Zahnarztpraxis. 🦷💙

Doch damit nicht genug: Wie kommuniziert man in der Prophylaxe eigentlich richtig mit Kindern und Senioren? Und worauf sollte man dabei besonders achten?
Zum Abschluss wird es dann noch etwas trendiger: Mewing – der Social-Media-Trend für die perfekte Jawline. Was steckt dahinter und was sagen Biggi und Cindy dazu?🗿

Eine Folge über neue Perspektiven, respektvolle Kommunikation, Prophylaxe und einen Social-Media-Trend, der ordentlich Gesprächsstoff bietet.
Viel Spaß bei der neuen Folge Dental Diaries! 🎧

Transkript anzeigen

00:00:09: Geschichten aus der Praxis

00:00:11: mit Cindy

00:00:12: und Biggie.

00:00:14: Hallihallo, liebe Biggie!

00:00:15: Ja hallo, liebe Cindy wir finden uns heute wieder zusammen hier.

00:00:20: endlich freu mich

00:00:21: ja total Wir fiebern jetzt schon hin.

00:00:23: Anfang war es immer so ein bisschen zurückhaltender Und jetzt glaube ich haben wir richtig Lust drauf oder?

00:00:29: So habe ich total Spaß und also Ich bin schon total aufgeregt und freue mich.

00:00:34: aber

00:00:35: Ja, bis wir in unserem Flow sind.

00:00:37: Was wir alles ums erzählen wollen und was für spannende Dinge es gibt.

00:00:41: Ja fang doch mal an!

00:00:42: Wie war denn dein Wochenendes,

00:00:44: Cindy?

00:00:45: Wild richtig wild.

00:00:48: Hörst du jetzt auch zum ersten Mal?

00:00:49: ich habe dir vorher noch gar nicht privat erzählt.

00:00:52: Ich hatte einen richtigen Termin in der Klinik Und es war ein bisschen gebastelt, das mit der Arbeit zu organisieren.

00:00:58: Weil ich dann noch eine Paratontitisbehandlung unbedingt machen wollte an dem Tag und es ist ein hohes Erkrankungsstadium war und ich den Termin nicht verschieben wollte weil ich Zeit nix anderes habe.

00:01:09: Und dann kam die Dame zu spät und ich wollte es trotzdem ordentlich machen.

00:01:13: Und dann war ich so, oh Gott!

00:01:14: Ich muss weg, ich muss weg... ...und habe dann einen Mitarbeiter alles richtig wild hinterlassen und stehen und liegen lassen.

00:01:21: Die haben mir hinterhergeräumt und ich bin ins Auto gerast, wurde geblitzt.

00:01:26: Oh nein!

00:01:28: Habe ich einen schlechten Parkplatz gefunden, bin dann noch da hingerannt in die Rezeption.

00:01:32: War total verschwitzt als ich da ankam und daran war die Rezeption gerade nicht besetzt Und es waren noch zwei Leute vor mir angestanden.

00:01:39: und als ich dann endlich dran kam hat Die Person gesagt so sie sind zu spät.

00:01:45: Ja

00:01:46: also ich wollte auch sagen Ich finde gut dass das erzählt.

00:01:48: zwar jeder der In der medizinischen Branche arbeite, sag ich mal, haben wir ja oft so.

00:01:54: Wir sind jetzt nicht in einem Homeoffice oder so sondern wir haben mit Patienten zu tun.

00:01:58: und gerade wenn wir Termine haben, wir können es halt echt nicht immer so fix machen und manche Termine gehen dann nicht voneinander.

00:02:05: Und dann haben das immer schon im Kopf.

00:02:07: Hoffentlich kommt der Patient nicht zu spät, hoffentlich werde ich rechtzeitig fertig.

00:02:11: Ich frag da keine zehn Fragen mehr!

00:02:13: Ja,

00:02:14: ist vielmehr bei dem Moment richtig schwer.

00:02:17: Das glaube ich.

00:02:18: Okay... dem Tag schon den Stress des Todes und hab das irgendwie hingebastelt.

00:02:23: Und bin jetzt halt schon seit ewigern Wochen und Monaten auf heißem Kohlen zum Thema Diagnose, und bin immer noch keinen Schritt weiter.

00:02:31: Und die haben dich dann weggeschickt?

00:02:33: Wie viele Minuten oder wie lange?

00:02:35: Also

00:02:35: der Termin war um zehn Uhr vierzig.

00:02:37: Ich war um ten Uhr vierzig an der Anmeldung aber dran kam ich erst, um mit jemand zu sprechen, um ganz... Aber es war ja dann nicht meine Schuld.

00:02:47: Ja klar!

00:02:48: Hast du das nicht gesagt?

00:02:50: Ja doch, aber sie hat gesagt, das ist so ein wichtiger Termin.

00:02:53: da muss man halt ein bisschen mehr Zeit mitbringen und früher da sein.

00:02:56: und bis sie mich jetzt aufgenommen hat, ist es so lang.

00:02:59: Ist das ärgerlich.

00:03:00: Sie sind ganz eng getaktet.

00:03:03: Ist dass ärgerlig oder haste da einen neuen Termin zeitnah bekommen?

00:03:07: Ich habe gesagt danke ich so mir was anderes.

00:03:12: Aber gute Nachricht schön Ganz zeitnah woanders ein Termin bekommen, hätte ich mich lieber gleich mal von vornherein da gemeldet.

00:03:19: Okay okay ja manchmal sagt man es muss so sein, aber diesen Stress wobei kann man sich eigentlich schon ersparen oder?

00:03:27: Also da ist man doch echt...

00:03:28: Da habe ich dann richtig schlecht gefühlt gegen meine Arbeit weil ich dann so weggerannt bin für nix letztendlich und hätte auch einfach da bleiben können.

00:03:35: Okay

00:03:36: danke Danke fürs erzählen!

00:03:38: Ist ja auch immer wichtig.

00:03:39: viele erzählen immer oh ich hab den Terminen alles passt wunderbar.

00:03:43: Man muss dann auch mal die Realität, wie das dann rein kann.

00:03:47: Wenn ich das so machen würde?

00:03:48: Ja oder wenn wir das in der Praxis.

00:03:50: Ich stelle

00:03:52: dir mal

00:03:53: vor!

00:03:54: Ich finde es ist schon ein bisschen Patientenerziehung Die ist auch wichtig, um zu sagen hey wenn sie zehn Minuten nicht zu spät sind oder fünfzehn Minuten spreche ich das schon gerne an.

00:04:05: Was mich so ein bisschen ärgert ist, wenn der Patient gar nichts von sich sagt.

00:04:09: Wenn er dann zu späts

00:04:10: kommt und

00:04:11: ich sage oh es tut mir leid und wie auch immer weil wenn ich irgendwohin später komme dann ist das so meine erste Ledewendung wo ich sag oh nee es tut me so leid aber ich weiß nicht war im Stau.

00:04:20: oder wenn irgendwas ist und wenn der Patienten so selbstverständlich sich dann hinsetzt und gar nix sagt dann stelle ich mich schon davor Okay, sie sind jetzt etwas später gekommen.

00:04:29: Ja,

00:04:30: definitiv muss der wissen?

00:04:31: Genau weil wir sind schon eng getaktet und wir möchten jeden Patient gut und ausführlich behandeln also nicht kurzerhand dann den Patient abfertigen.

00:04:41: tatsächlich das will auch keiner aber da brauchen wir eben unsere Behandlungszeit dann auch dafür.

00:04:46: ja aber man kann es ihm halt nicht zum Vorwurf machen wenn er an der Anmeldung ansteht und dass deswegen länger dauert.

00:04:55: Okay, ein

00:04:55: anderes Thema.

00:04:57: Habt ihr denn noch was

00:04:58: Positives

00:04:59: erlebt am Wochenende?

00:05:01: Ja, weiß ich gar nicht ob ich das erzählen soll.

00:05:04: Überleg

00:05:05: ganz schnell!

00:05:06: Ich muss auf

00:05:07: jeden Fall und zwar richtig cool oder speziell erst mal zu meinem Hobby.

00:05:13: Ich interessiere mich sehr für True Crime Und da ist jetzt gerade in Deutschland nur für sehr, sehr kurze Zeit eine Serienkiller-Ausstellung in Köln.

00:05:24: Da habe ich mir Karten gekauft und da war ich dann am Wochenende.

00:05:29: Toll!

00:05:29: Das war Wahnsinn.

00:05:30: Es war richtig, richtig voll.

00:05:33: Ja es hat eigentlich schon meine Erwartung erfüllt dass sich nicht so toll fand.

00:05:37: man musste unheimlich viel lesen.

00:05:40: Also ich dachte man kann sich da mehr anschauen, wie die Gegebenheiten waren.

00:05:44: Rolitat oder Warn, die dann eben tatsächlich auch die Leichenteile in denen... Wohnungen aufbewahrt wurden und so.

00:05:54: Da hatte man auch einen kleinen Einblick!

00:05:56: Echt?

00:05:57: Okay.

00:05:57: Ja, das wurde nachgestellt.

00:06:00: Achterbahn wie kann man sich das vorstellen?

00:06:02: du kommst da rein.

00:06:03: ist es wie ein Museum mit unterschiedlichen Räumen

00:06:05: oder so?

00:06:06: Genau ganz richtig.

00:06:08: Der erste Raum war zum Thema Ermittlung was da zur Verfügung stand und dann war jeder Raum einer Person gewidmet wo dann eben beschrieben war, wie der Vorgäng ob er das akribisch geplant hat.

00:06:26: Welche Opfergruppen das waren?

00:06:28: Ob es nur Frauen waren, Kinder, die auch immer...

00:06:30: So Charakterisierung von

00:06:31: einer Person oder...?

00:06:32: Einteilung quasi.

00:06:34: und es war auch ganz spannend zu erfahren, die eben die Ermittlungen sich aufgrund dieser Taten, weil sie eben passiert sind verändern konnten.

00:06:43: Okay.

00:06:44: Ach schön!

00:06:45: Das ist hoffentlich niemandem passiert.

00:06:46: Eigentlich

00:06:47: so ein lebendiges Buch dann,

00:06:48: oder?!

00:06:49: Also so ein Buch in drei D, eine Geschichte in drei d oder?

00:06:53: Ja ganz viele Geschichten.

00:06:55: Da waren ja bestimmt von zwanzig Personen ganz internationales belichtet zu welchem Zeitpunkt an welchen Orten die welche Personen ermordet haben und aus welchen Hintergründen.

00:07:07: das bei manchen so Machtspiele war, weil manche sexuell induziert oder einfach nur Spaß tatsächlich.

00:07:16: Ja, und das war schon ganz spannend.

00:07:18: Schön!

00:07:20: Und dann haben wir uns noch einen schönen Tag- und Nachmittag in Köln gemacht.

00:07:24: Das war aufregend da richtig viel los.

00:07:26: Ganz zufällig sind wir da reingeplatzt – das wusste ich gar nicht.

00:07:29: Die Opa und das Schauspielhaus wurden vierzehn Jahre lang renoviert und wir waren am Öffnungstag da und sind da einfach so reingeplatzt, dann konnte man sich alles kostenlos anschauen.

00:07:40: Da war dann Bühnen fest und es war richtig toll, so spontan rein zu platzen.

00:07:45: Das hat

00:07:47: doch schön geendet oder?

00:07:50: Mit dem katastrophalen Anfang aber dann endet gut alles gut!

00:07:54: Schön!

00:07:55: Hat Spaß gemacht.

00:07:56: War eine gute Erfahrung.

00:07:57: Das

00:07:57: ist immer schön weil dann kann der ein oder andere wenn er auch Lust hat solche spannenden Themen mit aufzugreifen vielleicht auch mal einen Tipp mitnehmen was man da alles machen kann in welcher Stadt oder so.

00:08:07: Das ist ja auch unser Ziel, glaube ich, dass wir uns kennenlernen und gleichzeitig etwas mitnehmen für sich selber.

00:08:12: Ja, korrekt!

00:08:14: Ja, das war es bei mir.

00:08:16: Das war bei dir

00:08:16: sehr gut!

00:08:17: Ja, bei mir also wir waren am Wochenende in Hamburg und hier waren beim Business-Event gebucht worden.

00:08:25: Und zwar ist das eine lustige Geschichte weil wir die Dame, die Veronica haben wir letztes Jahr an den Herbstferien Ägypten kennengelernt und das Unternehmerin, sie coacht auch Leute im Unternehmerbereich und wir haben uns auf Anhieb wirklich gut verstanden im Urlaub.

00:08:42: Und dann dachte sie, mensch machen wir doch ein Event zusammen.

00:08:46: Das war letztes Jahr im Oktober in Ägypten wie gesagt.

00:08:51: und dann haben wir gesagt so spontan ja warum denn nicht?

00:08:53: Ja nächstes Jahr im September in Hamburg ist es soweit gut.

00:08:57: Haben da schon Unreal aufgenommen und haben schon Werbung gemacht dafür tatsächlich.

00:09:01: Ja und jetzt später war das Event.

00:09:05: Wir waren da, also wie gesagt es war ein Business-Event von Hörakustika und wir waren nach der Mittagspause dran um ein bisschen Tanzanimation mit den Damen und Herren zu leisten.

00:09:16: Die dachten glaube ich dass wir was vortannten haben ja auch anfänglich so ganz klein kurz zwei Minuten vielleicht und dann haben wir eben alle.

00:09:24: gerade nach der Pause finde ich es immer super, dass sie dann alle aufstehen, sich locker machen zum aktivieren.

00:09:31: Und dann hat Aktegoa was ganz Komisches mit eingeführt wo ich dachte was macht er denn jetzt?

00:09:35: und dann hatte einfach lockern die Arme lockern auch die Lachmuskeln und Mundwinkel und alles und dann haben sich wirklich alle so angebrüllt, so wirklich locker angebrillt.

00:09:45: sehr lustig aus also bestimmten paar Social Media Aufnahmen davon.

00:09:50: ja und da haben wir zusammen getanzt und die fanden das alle gut.

00:09:54: Das war die Herausforderung,

00:09:55: richtig

00:09:56: kurz.

00:09:56: Es war aber die Vorbereitung für das Abend-Event weil kurz bevor die Tanzfläche eröffnet wurden haben wir halbe Stunde eben ein Batata Workshop gemacht und die waren total heiß drauf.

00:10:06: Die wollten dann unbedingt und es waren vielleicht neunzighundert Leute, Gäste vor Ort und sie haben alle mitgemacht War richtig gut.

00:10:14: Auch alle Männer haben mitgemacht?

00:10:16: Ja, tatsächlich!

00:10:17: Das ist ja immer das Thema.

00:10:19: Tatsächlich auch alle Männer und also die hauptsächlichen Gäste waren von der Hörakustik.

00:10:26: Also viele haben da entweder Optiker-Leden oder Hör Akustiker-Leben.

00:10:30: Viele... Jetzt fällt mir das Wort nicht ein

00:10:34: Mit Hörgeräten.

00:10:35: Dankeschön!

00:10:36: Danke, so ist es jetzt.

00:10:38: Tacht im Ohr?

00:10:38: Im Ohr... Okay.

00:10:39: Hör Gerät und da hatten auch die Anwesen, denn ich weiß nicht ob du das schon mal gesehen hast, so Hör-Geräte mit

00:10:45: Strasssteinen

00:10:46: und so.

00:10:46: Ich muss da richtig reinschauen.

00:10:48: Das

00:10:48: habe ich schon recht gesehen.

00:10:50: War echt stylisch.

00:10:51: Also wusste ich gar nicht dass es so gibt in dem Ausmaß.

00:10:54: Es ist schön klein wie so ein Oerschmuck und das ist so ein Hör gerät mit Strassenstein unterschiedlichen Farben.

00:11:00: also fand

00:11:01: ich echt total spannend.

00:11:02: Ich habe nur mal so ganz klitzekleine gesehen, wo mir dann erst in der Zahnarztpraxis aufgefallen ist beim Röntgen und ich das sonst vorher gar nicht bemerkt hätte dass da wirklich ein Hörgerät genutzt wird.

00:11:13: Ja,

00:11:13: wenn es heißt alle Teile rausnehmen,

00:11:15: gell?

00:11:16: Da dachte ich auch toll, dass das möglich ist, dass man das so verstecken kann.

00:11:20: Und die wollen's eben nicht verstecken, ihr nehmts als Schmuck!

00:11:23: Das fand ich auch ganz spannend.

00:11:24: Fand ich echt auch schön... ...und dann kam nämlich die Idee auch mal so einen Tanzkurs für Hörgeschädigte zu machen.

00:11:31: Oh.

00:11:32: Und da hatte einer, weil der möchte immer den Leuten helfen und er hat wie wir eigentlich in der Zahnmedizin ich bin ja auch total happy wenn wir einen positiven Fall haben, der dann positiv endet, der Patient happy ist es blutet nix und das fühlt sich alles sauber an.

00:11:48: und so hat er ein gutes Gefühl wenn der Patient vor ihnen sagt Ich kann wieder alles super hören Es ist eine Lebensqualität die man zurück gewinnt.

00:11:57: und da hatte er eben die Idee.

00:11:59: mit so einem Tanzkurs für Hörgeschichte fand ich auch

00:12:01: sehr spannend.

00:12:03: Fand ich auch wirklich, weil manche trauen sich da nicht im normalen Tanzkurs, dass man das so anbietet.

00:12:09: Wir haben tatsächlich in unseren Tanzkursten auch Pänzer bei uns

00:12:12: mit Folgeräten,

00:12:13: die geben es aber offen zu und sprechen da wenig darüber was ich gut finde.

00:12:19: Das klappt gut!

00:12:20: Aber es gibt vielleicht auch andere glaube ich, die sich dann

00:12:22: nicht

00:12:22: ganz so wohl fühlen.

00:12:24: Ja, gerade wenn das neu ist und man vielleicht im jungen Alter schon eins haben muss.

00:12:29: Richtig!

00:12:30: Und

00:12:30: so, wenn dann alle eins haben, dann glaube ich, dass es auch ganz gut sein könnte.

00:12:35: Ich fand

00:12:35: eine gute Idee.

00:12:37: Das Event an sich, muss ich sagen habe ich ganz arg mit unserem Event was wir hier in Karlsruhe schon gemacht haben oder eben in München mit der Kollegin weil das man komplett eins zu eins auf die Zahnmedizin übertragen kann.

00:12:49: Es waren wirklich Themen wie Ernährung, es war Bewegungen, es sind Cyberangriffe und KI.

00:12:56: Also für Unternehmen, wie gehe ich mit Mitarbeiter um?

00:12:59: Was ist da wichtig?

00:13:01: Ja, habe ich mich richtig wohlgefühlt, fand ich richtig toll!

00:13:04: Das freut mich aber, dass so ein erfolgreiches Wochenende war.

00:13:07: War wirklich

00:13:07: schön.

00:13:08: Eine Sache würde ich gerne noch erzählen was mich zum Nachdenken bewegt hat Und da weiß ich nicht, ob du das schon mal gemacht hast.

00:13:16: Sag dir Dialog im Dunkeln

00:13:18: was?

00:13:20: Getrennt voneinander ja aber in Zusammenhang eher nett.

00:13:25: Erzähl's gerne, ich bin gespannt.

00:13:27: Wir waren bei einer Freundin in Hamburg und hat sich gesagt, was machen wir heute?

00:13:31: Wir sind offen für alles sehr.

00:13:32: sie bucht Karten für Dialog Im Dunkeln.

00:13:35: Sie sagt uns gar nichts, was es ist!

00:13:38: Ich hasse Überraschungen, ich muss immer nachfragen.

00:13:42: Sie hat nichts erwähnt?

00:13:44: Dann sind wir da hingekommen und ich habe mir schon gedacht, wir kommen bestimmt einen dunklen Raum rein!

00:13:49: Okay, könnte man.

00:13:50: So

00:13:51: Dialog,

00:13:51: man spricht in einem dunklen Baum.

00:13:54: Dann kam einer und hat gesagt ja bitte alles was leuchtet ablegen, Handys keine Handys mit rein nehmen, alles weg und so okay.

00:14:01: Und dann habe ich gesagt erklären Sie weiter noch was passiert?

00:14:03: Ja ja mal abwarten ne!

00:14:05: Ok dann sind wir im Vorraum rein und dann haben wir so Blindenstöcke bekommen.

00:14:11: Also richtige Blindenstöcke, ja?

00:14:15: Die haben auch nicht geleuchtet oder so.

00:14:16: Du kannst da nur vor dir her nach rechts und links den Weg finden.

00:14:20: Okay dann hat er gesagt wir werden jetzt von einem blinden ein sehbehinderten geführt

00:14:26: in die

00:14:27: Dunkelheit rein.

00:14:28: Er erklärt uns Dinge und sagt uns dann auch wo wir hinlaufen ob wir Kies laufen.

00:14:33: was werde anfassen können?

00:14:35: Wir sind mit einem Boot gefahren zum Beispiel.

00:14:38: ich darf jetzt fast gar nicht zu viel verraten machen möchten.

00:14:42: Aber ich finde es einfach total spannend, weil du hast nichts gesehen, gar nicht so bis reingegangen.

00:14:49: Das ist eine richtig tolle Idee!

00:14:50: Du hast rund siebzig Minuten.

00:14:52: Hast du dich in deinem Körper von einem Blinden, vom Sehbehinderten versetzt und das fand ich wahnsinnig

00:14:59: spannend.

00:15:00: Hast die Augen offen?

00:15:01: Hast du sie geschlossen?

00:15:02: Du siehst nur schwarz.

00:15:04: Tolle Erfahrung, glaube

00:15:06: ich.

00:15:06: Also du musst dich da drauf einlassen.

00:15:09: Du musst die

00:15:09: Stimme von diesen sehbehinderten Menschen, von diesem blinden Menschen leiten lassen und wenn du die Stimmel hörst dein Hörorgan hat nochmal den obersten Fokus.

00:15:20: ja weil du wirklich nur das dann hast.

00:15:22: Du hast nicht mal das Seeorgan sondern das Hör

00:15:25: organ.

00:15:26: Und es war schon... Ja.

00:15:27: War nicht

00:15:28: wahnsinnig.

00:15:28: Und Tasten natürlich auch.

00:15:32: Es gab nicht immer was zu tassen.

00:15:33: Also wenn du läufst, dann hast du nicht immer einen Geländer gehabt oder so?

00:15:37: einfacher gewesen.

00:15:38: Ab und zu hast du es mal gehabt, aber nicht immer!

00:15:41: Und das war echt total spannend.

00:15:43: wirklich zum Nachdenken.

00:15:45: Ich habe gesagt, jetzt müssen wir unbedingt mit den Kindern... Das wäre auch so.

00:15:48: was für mich, was für die Schule gut ist, für Schulklassen, dass man wirklich so zu erleben, was Blinde auf der Straße leisten müssen, warum es wichtig ist, nicht mit Kaugummi die Ampeln zu bekleben, die Drücker weil da Blinde muss es auch fühlen diese Reiter diese auch mal im Blinden zu helfen, wie man ihm helfen kann.

00:16:10: Du konntest echt Fragen stellen und unser Führer bis zehn Jahren konnte er sehen

00:16:15: und

00:16:15: dann hat er Tumor im Kopf gehabt ja und seitdem von heute auf morgen Dunkelheit.

00:16:22: Schlimm!

00:16:22: Also Wahnsinn.

00:16:23: und das fand ich echt, das wollte ich unbedingt mitteilen weil ich das wichtig finde.

00:16:28: Ich hab

00:16:28: richtig Lust bekommen das auch auszuprobieren.

00:16:30: Ja?

00:16:30: Ich find's auch richtig gut.

00:16:32: Und

00:16:32: es kommt auch was für Taubstumme dann glaube ich auch.

00:16:34: Das kann auch nochmal Anlass sein.

00:16:36: also finde ich richtig wenn in anderen Städten dass eine Möglichkeit ist das mitzunehmen wirklich mitnehmen.

00:16:43: also war ich sehr sehr positiv angetan und überrascht und auch sehr nachdenklich im Nachgang.

00:16:48: Ich finde das sehr, sehr gut.

00:16:50: Verstehe ich.

00:16:51: Da habe ich noch eine lustige Story und zwar in der Praxis, an der ich arbeite haben wir ganz viel Hauptstumme-Patienten was ne neue Herausforderung für mich ist.

00:17:01: und jetzt war so die Tage dass Der Termin versäumt wurde Und dann war ich schon ganz überrascht weil ich weiß dass es ein ganz super zuverlässiges Pärchen ist sie die beide unter der Erkrankung leiden und er kann Aber besser sich artikulieren als sie und er muss dann immer mitkommen.

00:17:20: Und weißt du was?

00:17:23: Wir hatten nur eine Telefonnummer, nur eine Haustelefonnummer in der Kartei.

00:17:27: Okay!

00:17:30: Ja... Und dann dachte ich, was mache ich jetzt?

00:17:33: Ich kann ja da nicht anrufen die hören mich ja gar nicht.

00:17:38: Und dann

00:17:39: habe ich es trotzdem gemacht und es hat tatsächlich geklappt.

00:17:44: Ich war sehr, sehr überrascht.

00:17:46: Also ich habe wahnsinnig laut und langsam gesprochen und hab dann mit ihm tatsächlich zumindest vereinbaren können dass er in die Praxis kommt, dass wir mal eine E-Mail Adresse oder eine Handynummer notieren das wir schreiben können miteinander wenn was ist und er kann es sehr gut Lippen lesen Genau.

00:18:10: Und ich habe es jetzt auch schon ein bisschen gelernt, würde ich sagen.

00:18:13: Weil so viele Patienten dabei sind und das ist auch richtig schön für mich privat weiterzulernen weil ich den Kontakt noch gar nicht hatte zu Traubstummen muss ich sagen,

00:18:26: ja.

00:18:26: Das ist spannend und ich finde es auch, habe ich mir gerade gedacht, weil gerade wenn sie die Telefonnummer angeben... Dann müsste es ja irgendwie machbar sein, da drauf einzugehen.

00:18:36: Das war richtig typisch!

00:18:38: Ein Patientenfall von mir?

00:18:39: Ich hatte eine Patientin jahrelang betreut und das ist auch eine blinde Patientin tatsächlich.

00:18:45: Und das ist ne Unternehmerin.

00:18:48: also wenn du siehst die fliegt auch alleine tatsächlich.

00:18:52: Also die hat schon ihre... Tipps und Tricks raus, wie das funktioniert.

00:18:57: Und die sieht als so eine schicke Lady aus wirklich.

00:19:00: Sie sagt, wie sie es dann haben möchte geht in den Laden rein und ich sage Die Farbe hat jetzt immer einen roten Lippenstift und Es passt dann auch immer zur Kleidung.

00:19:10: dazu habe Ich auch gesagt, man der kann sehen natürlich ist dann schon ein Erleichterung weil er auch viel abnimmt.

00:19:16: Aber das finde ich auch spannend und die leg großen Wert da drauf und ich meine bei ihr was angeboren.

00:19:22: Ja, das finde ich noch mal spannend.

00:19:24: Die haben ja gar nicht diese Vorstellung.

00:19:28: Das ist wirklich ... Weil wir haben auch unseren Blindenführer gefragt mit wem er dann einkaufen geht und da schnappt sich immer von Freunden die Frau?

00:19:36: Also soll schon jemand sein, der ihn kennt.

00:19:38: Und dann nimmt er die Mittung und geht dann auch in Laden einkaufen.

00:19:41: Schön!

00:19:42: Ja also wirklich, wirklich beeindruckend dass sie... Die Leute was immer für ein Handicap haben so gut den Alltag meistern und für alle Herausforderungen irgendwie eine Lösung finden.

00:19:53: Ganz ganz toll.

00:19:54: Ja und auch die Positivität wenn das ist bewunden als wert.

00:19:58: Das ist

00:19:59: ja schön.

00:19:59: Ganz gut sehr schön.

00:20:02: So, wollen wir noch was Fachliches raushauen heute.

00:20:06: Das letzte Mal haben wir über die professionelle Zahnreinigung gesprochen und da wollten wir halt einfach nur mal den Kreis schließen weil wir das ganz allgemein gehalten haben und über die Kinderprophylaxe sprechen.

00:20:20: Genau, da dachten wir.

00:20:21: Wir nehmen jetzt mal die Kinder mit weil wir ja doch sehr individuell an der Praxis sein sollten.

00:20:27: Es gibt nämlich unterschiedliche Verhaltensweisen, Sprechweisen, die wir einsetzen können gerade bei Kindern jetzt auch und wichtig ist natürlich bei allen Patienten dass wir auf eine positive Kommunikation gehen.

00:20:43: Wir haben ja auch nicht wenige Angstpatienten da, können auch Kinder sein die natürlich Angst haben und das Thema Angst zum Beispiel kommt in meinen Wortscher zu gut wie gar nicht vor.

00:20:53: Das ist eher so ein bisschen negativ angehaucht.

00:20:59: Du brauchst jetzt keine Angst haben heute,

00:21:01: oder?

00:21:01: Das ist ja falsch.

00:21:02: Ja das umgekehrte Psychologie und das Wort Angst bleibt dann im Kinderkopf hängen, genau.

00:21:07: Wichtig!

00:21:07: Man pickt sich immer das aus oder das wird jetzt nicht weh tun.

00:21:11: Auch verboten.

00:21:11: Also

00:21:12: bitte solche Redewendungen sollen wir wirklich auch wenn es uns auf der Zunge liegt manchmal aber da kann man das auch trainieren und lernen dass wir in eine positive Kommunikation gehen

00:21:22: Das ist wichtig.

00:21:24: Und dann auch den Wortschatz individualisieren und kindgerecht gestalten, das ist auch superwichtig!

00:21:30: Was ich auch immer den Eltern rat', dass die bitte gar nicht zu Hause so viel erklären sollen und was passiert?

00:21:37: Vielleicht die Mama oder Papa sind noch aufgeregter als das Kind und übertragen es dann, sondern sie dürfen das tatsächlich uns abgeben und uns da wirklich vertrauen und das in unsere Hände legen beim Zahnarzt, dass wir das alles ganz in Ruhe erklären Und das Erklären ist auch superessenziell.

00:21:53: Also wenn ich zum Beispiel eine Versiegelung mache, rein im frisch durchgebrochenen Zahn um den Harrys frei zu halten und zu schützen dann mach' ich die Prozedur sage ich mal immer erst einmal noch auf dem Fingernagel dass das Kind es sehen kann und dann wird's erst in der Mundhöhle gemacht.

00:22:09: Genau.

00:22:10: Super Idee!

00:22:11: Ist auch ein guter Tit, ne?

00:22:12: Klappt

00:22:12: das in der Regel

00:22:13: denke ich auch.

00:22:14: Und das auch mit den Eltern zu Hause, weil ich glaube ganz oft verwenden die nicht unbedingt von einem Zahnarzt dann eine positive Kommunikation und es ist schon sehr eingenommen wenn's zu uns kommt.

00:22:26: und von daher finde ich das auch wichtig zu sagen lasst euch überraschen man

00:22:31: wird Schäne

00:22:32: geputzt so wie wir Zuhause auch Szene putzen.

00:22:34: und das denk ich auch noch.

00:22:36: zu Kollegen Kolleginnen Ich find' dass auch bei unserem Berufsfeld eben der spannendste Weil das so breit gefächert ist.

00:22:42: auch in der Richtung gibt es ja ganz viele Fortbildungen, die wir besuchen können was das Thema Kommunikation in der Zahnarztpraxis angeht auf bestimmte Patientengruppen.

00:22:52: Die wir auch hier mit an den Tag legen wollen und ich habe in Basel mit einer Zahnärztemittel lieben Freundin von mir hab ich ein Kurs Hypnose und Kommunikations in einer Zahnaz Praxis in der Tarnmedizin auch belegt Und das ging eben auch darüber.

00:23:08: da haben wir auch zum Schluss einen Patientenfall abgeben müssen wie so eine Bachelor Arbeit.

00:23:13: Und das waren auch zwei Professoren aus der Zahnmedizin und das ist eben speziell für Angstpatienten, ältere Patienten Kinder.

00:23:22: Da geht es eben um diese positive Kommunikation was wir ja auch bei unseren Schulungen, ich denke mal du sicherlich auch wirklich den einen oder anderen Tipp der Kolleginnen oder Kollegen mit an die Hand geben wollen.

00:23:35: Ja, das sollte man

00:23:36: nicht unterschätzen.

00:23:37: Wollen wir noch ein paar Tipps für Werter mitgeben?

00:23:41: Was sagst du denn zum Sauger?

00:23:43: Das ist der Schlöffi.

00:23:44: Es gibt ein großer und kleines Schlöffy, wie so einen Staubsauger.

00:23:49: Und das mache ich tatsächlich auch mal, dass sich das vielleicht an die Hand halten, dass sie es einfach

00:23:53: verspüren

00:23:54: zum Ausprobieren.

00:23:55: Manchmal kann natürlich sein, dass man die Wange mitsaugt oder die Zunge mitsaugt, sodass Sie da drauf vorbereitet sind.

00:24:02: Weil

00:24:02: das ein ganz erschreckendes Geräusch macht, wenn's passiert.

00:24:05: Genau richtig!

00:24:05: Und allein wenn man großen Sauger dann abnimmt, hat er schon eine starke Saugfunktion nicht auf Vorbereit.

00:24:13: Sie zucken ja dann erst mal zusammen und deshalb finde ich das ganz gut, wenn man das so ein bisschen kindlich damit auch erklärt.

00:24:20: Sehr gut!

00:24:22: Ja, was ich auch gerne sage ist das die Sonne, das Licht.

00:24:26: Weil viele auch durch das Licht ja dann wenn es ein bisschen heller wird dass sie dann Angst haben und die Augenlieder so flackern, ja?

00:24:33: Und dann sag' ich auch Mensch, da ist die Sonnen damit ich deine Zähne vielleicht auch besser zählen kann wie viel Zähn du auch da hast.

00:24:39: Genau.

00:24:40: Die noch nicht da sind.

00:24:41: Also und dann zählt man mit lässt vielleicht die Kinder mitzählen dann auch... Ich geb auch gern Spiegel in die Hand, ich weiß

00:24:47: nicht wie's bei dir is'.

00:24:48: zum Mitschauen.

00:24:49: Das fühlt sich auch

00:24:50: sicherer, gell?

00:24:51: Ja

00:24:51: dann wissen die genau was passiert.

00:24:53: ich habe aber auch eine Sonnenbrille da wenn das die Kinder zu stark landet.

00:24:57: Richtig perfekt

00:24:58: ja haben wir auch.

00:24:59: das ist ganz gut so als Schutz und sieht ja dann auch stylisch aus.

00:25:06: Was gibt es noch Zauberlampe sage ich noch zur UV-Lampe ein

00:25:10: sauber Glitzerpaste, gerade die Politurpaste vielleicht.

00:25:15: Zähne einmal durchkitzeln.

00:25:17: Genau das Bürstchen ist das Kitzelbürstchen oder der Polierer dann auch weil da kann man ja auch manchmal an den Schleimhauten ins Tarnfleisch an die Ginge wackeln und es kitzelt halt dann so ein bisschen sag ich auch wenn man das verspürt oder auch gar zu einem Rosenbohran oder wenn man wirklich nicht kann ist dann hat er sagt sagen wir aber das Kizzelt jetzt ein bisschen Ja, das ist da auch ganz gut.

00:25:41: Und Spritze?

00:25:42: Auch auf gar keinen Fall das Wort in den Mund nehmen, sondern was kann man da schönes umschreiben?

00:25:48: Dass der Zahn einschläft, Schlaf tropfen für den Zahn.

00:25:52: Richtig!

00:25:52: Dann kann er entspannen und dann merkt man ja dann auch nix mehr, dass man das sagt.

00:25:59: Cool!

00:26:01: Und was natürlich auch noch wichtig ist für die Eltern zu wissen, ich habe die Erfahrung gemacht viele wissen das gar nicht.

00:26:06: Dass die Individualprophylaxe alle sechs Monate zweimal im Jahr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird.

00:26:14: also da würde ich bitte alle zur Zahnärztin schicken wollen um zu trainieren und zu üben wie man richtig die Zähne pflegt und mutigene ausübt schon ab Kindesalter.

00:26:25: Ganz wichtig, das stimmt.

00:26:26: Und auch individuell.

00:26:28: also wenn wir jetzt eine erhöhte Kadesaktivität haben oder mal einen Zahndurchbruch ist, das finde ich auch immer sehr spannend weil da sind die Zähne halt noch schwieriger zum reinigen.

00:26:38: Und da kann auch sein, dass ich dann sage alle drei vier Monate jetzt auf jeden Fall, bis die Zahnreihe vorhanden ist.

00:26:44: Bis sie ebener sind und man darf es nicht verwechseln mit einer zahnenreinigung oder professionellen Zahnreinigungen bieten wir individuell dann auch an.

00:26:54: Gerade bei Kindern, die jetzt wirklich nicht so aktiv beim Putzen sind, das man da auch nochmal die Motivation mitnimmt und auch mal richtig die Zwischenräume reinigt.

00:27:03: Das kann auch mal sein ,dass man das einmal im Jahr zwischendrin empfiehlt.

00:27:08: nicht, dass man sagt ja aber bei meiner Freundin beim Kleinen wird es nur halbjährlich empfohlen und bei mir jetzt alle drei Monate.

00:27:16: das entscheiden wir dann das Fachpersonal natürlich individuell.

00:27:19: Genau keine Mutöne ist gleich.

00:27:22: Dann haben Kinder abgehakt und wollte ich noch ganz kurz auf die älteren Menschen auf die Geriatrie eingehen.

00:27:31: Das ist ja auch so eine unheimliche Herausforderung für uns in der Zahnarztpraxis.

00:27:34: Da kann man natürlich die positive Kommunikation auch.

00:27:37: wichtig, deutlich und langsam wird mir jetzt auch dazu einfallen?

00:27:42: Ja.

00:27:43: Hast du viele Dementepatienten?

00:27:45: Hast Du da Erfahrungen damit?

00:27:48: Viele jetzt nicht, nee muss ich sagen.

00:27:51: Ja viele

00:27:51: auch nicht aber welche?

00:27:54: Welche haben wir ja auch in der Pflegestufe.

00:27:56: das ist für uns immer wichtig das abzufragen.

00:27:59: und da Patientin der Pflegestufe ist gerade für die Kassenrichtlinien.

00:28:03: es ist

00:28:03: wichtig

00:28:04: weil da gibt's andere Formulare auch dafür.

00:28:07: Das finde ich auch noch in den Praxen dass es wenig gängig ist,

00:28:10: dass

00:28:11: diese Formulade verwendet werden.

00:28:13: Werner weißt so richtig wann darf man was?

00:28:17: Auch bei mir noch Luft nach oben.

00:28:21: Ja, aber eigentlich ist es einfach... Und er merkt man ja auch, wenn ein älterer Patient mit einer Betreuungsperson kommt oder mit Tochter oder Sohn zu uns kommt und dann liegt es nahe.

00:28:33: Da frage ich auch immer nach haben Sie eine Pflegestufe?

00:28:35: Weil egal welcher bei jeder Pfleuestufe haben wir zwei Formulare die wir gerne mitgeben wo wir dann wirklich auch an die Hand geben was empfehlen wir Was macht der Patient was ist wichtig und das mache ich dann auch immer gern mit der Begleitperson Dann bespreche ich das

00:28:51: auch.

00:28:52: Ich glaube da müssen wir noch.

00:28:54: Wir

00:28:55: haben eine Idee, bitte.

00:28:59: Und Richtlinien und Formulare und so, das ist ganz spannend.

00:29:03: Weil es betrifft ja unheimlich viele Leute.

00:29:05: Das kann auch mal ganz plötzlich passieren... jemand nach einem Unfall oder nach einer heftigen Erkrankung in der Pflegestufe landet und die Angehörigen wissen gar nicht, was denen zusteht.

00:29:16: Und sind total überfordert.

00:29:17: Da müssen wir auf jeden Fall noch mal darauf eingehen.

00:29:18: Ja sehr gut!

00:29:20: Was ist noch für dich wichtig bei älteren Patienten?

00:29:27: Das... Manche sind natürlich Multimobil.

00:29:32: Das bedeutet, dass die viele Erkrankungen haben und aufgrund dessen viele verschiedene Medikamente nehmen.

00:29:39: Und es kann sich auch auf die Mundhöhle auswirken.

00:29:43: Ganz wichtig!

00:29:46: für uns ist auch wichtig zu wissen, welches Medikament welche Nebenwirkungen auslösen könnte.

00:29:53: Wenn die Medikamente uns anschauen dann steht da natürlich wahnsinnig viel drin aber trotzdem sollten wir so einen Überblick haben.

00:30:01: was sind so die wichtigsten?

00:30:02: Bluthochdruck fällt mir jetzt gerade auch ein auch blutverdünner solche Sachen Diabetiker genau und vielleicht

00:30:10: noch in Zusammenhang mit Rauchen.

00:30:11: Also das ist auch für uns dann wichtig und ich finde es auch immer gut, weil manchmal also die Anamnese wird bei uns ausgefüllt.

00:30:18: Aber wirklich frage ich sie trotzdem immer noch mal.

00:30:21: Hast du das auch?

00:30:22: Weil manchmal kommt doch das eine oder andere dazu.

00:30:25: Haste schon gesagt, dass ein richtig guter Tipp steht.

00:30:27: Ja, weil die Leute gerne wissen was das Wort vielleicht bedeutet wo man da ankreuzen muss oder die denken ach ja was will denn jetzt der Zahnarzt wissen, das war für den gar nicht interessant.

00:30:36: Richtig!

00:30:37: Dann knäut sich von oben bis unten überall nein an und wenn ich nochmal so... Ein bisschen drauf eingehe, dann ach Gott.

00:30:43: Ja

00:30:43: stimmt!

00:30:43: Das nehme ich auch

00:30:44: noch.

00:30:45: Ich habe seit drei Monaten künstliches Kniegelenk und dann manchmal Herzklapp

00:30:48: für uns so weiter.

00:30:50: Ja also das ist da nämlich enorm wichtig.

00:30:52: Ich finde bei der Lagerung müsst man auch ein bisschen gucken bei den älteren Patienten.

00:30:56: Stimmt.

00:30:57: Das ist noch ein Thema.

00:30:59: oder gucken müssen

00:31:00: die behandeln wir?

00:31:01: Da

00:31:01: ist Ergonomie für uns schwierig.

00:31:03: Ja total.

00:31:05: Also ich mag das ja eigentlich gar nicht wenn ich dem Patient nicht nach hinten lagen kann.

00:31:09: Ach, da fällt mir zu den Kindern noch ein um den Behandlungsstuhl nach hinten zu fahren.

00:31:14: Den Fahrstuhlen nach hinten.

00:31:17: Aber

00:31:18: bei älteren könnte man das ja genau so machen.

00:31:20: Das kann man dann genauso sagen dass wir jetzt die Fahrstühle

00:31:23: ein

00:31:23: bisschen nach hinten fahren.

00:31:25: Die

00:31:25: Patientengruppen sind echt ganz gut zu verkleinigen.

00:31:27: Ja beide ist eine Herausforderung für uns.

00:31:30: Genau und dann auch einfach... zu schaffen, was möglich ist.

00:31:34: Das habe ich in der Zwischenzeit ganz gut gelernt.

00:31:36: Auch für die älteren Patienten habe ich trotzdem eine Stunde Zeit und es ist manchmal einfach nicht möglich, die Dienstleistung zu erbringen wie ich sie mir gerne wünschen würde.

00:31:49: Die können einfach nach einer gewissen Zeit auch nimmern.

00:31:51: das musste ich muss dich lernen dass es dann besser ist sich nochmal neu zu verabreden

00:31:58: aber auch unsere Patienten nicht zu überfordern.

00:32:01: Also wir

00:32:01: können jetzt da auch nicht anfangen, sie brauchen drei unterschiedliche Intellenteilswürzchen.

00:32:05: also das wird ja auch nicht zu viele Hausaufgaben geben.

00:32:08: ein Fokus und beim nächsten Mal können wir auf den nächsten Fokus gehen.

00:32:12: ich glaube da lebt jeder leichter.

00:32:14: wir und die Patienten dann auch uns sind happy und können es auch umsetzen.

00:32:18: Dann

00:32:21: haben wir den Kreis geschlossen.

00:32:23: richtig

00:32:23: genau

00:32:27: ein spannendes Thema vorbereitet.

00:32:29: Ja, wir haben uns ja mal ein bisschen kurz geschlossen und haben uns überlegt was ist gerade so'n Social Media Trend?

00:32:36: Vielleicht nicht gerade vielleicht das auch schon ein bisschen eine längere Zeit her.

00:32:40: ich weiß nicht ob dir Mewing was sagt.

00:32:43: Ja jetzt schon.

00:32:44: Nachdem

00:32:45: wir uns noch kurz geschlossene haben gesagt dann ja wir wollen mal das Thema heute Mewying belichten genau.

00:32:53: Was fällt ihr denn dazu ein?

00:32:56: Ja, also ich hab mir tatsächlich ein paar Videos angeguckt und bin überrascht nachdem du den Hinweis gegeben hast wie viele Videos da im Internet umherschwieren.

00:33:07: Weil ich ja vorhin noch gar nicht in Berührung gekommen bin und habe das jetzt auch mal fleißig nachgemacht und hinterfragt.

00:33:14: Also es geht dabei Hauptsächlich ist es ein Trenn für Männer, um die Drawline also das Profil vom Gesicht wendlicher zu machen mehr zum Vorschein zu bringen.

00:33:26: Die markante Kieferlinie.

00:33:29: Also darum geht es dann diese Drawline da wird meine Tochter mir wieder in Vorderkeit nicht das aussprechen soll aber wir haben uns ja auch ein bisschen schlau gemacht und es wurde von einem John und einem Mike Mew Entwickelte Kiefer-Autopädie haben die das genannt.

00:33:48: Es geht ja um diese Ruheposition der Zunge, wenn man schließt... Also ich habe auch so ein Video gesehen, dass man tatsächlich den Mund schließst, oberunter Kiefe aufeinander

00:34:00: legt

00:34:00: und die Lippen dann auch schließts.

00:34:02: Die Cindy macht es gerade.

00:34:03: Ja

00:34:03: ihr dürft auch alle gerne nachmachen!

00:34:05: Und wenn man Schließt wirklich locker lassen eine Nasenatmung also nicht durch den Mund zu atmen und die Zunge ganz locker zu lassen.

00:34:12: Jetzt beobachten, wo liegt die eigene Zunge?

00:34:15: Liegt sie unten im Mundenbodenbereich oder liegt es im Gaumenbereich?

00:34:21: und bei diesem Mewing ist so das die Zunge oben legt und leichten Druck an den Oberkiefer presst.

00:34:28: Und da sind wirklich ein paar Mythen auch unterwegs ja, wo man sagt dass man da die Kieferknochen bewegen kann, dass man die Zähne bewegen

00:34:38: Zunge beim Ausprobieren lag nirgendwo.

00:34:41: Also ich weiß nicht, ob das richtig ist aber sie hat weder den Mundboden noch den Gaumen berührt.

00:34:48: So jetzt wollen wir mal herausfinden, ob es ein Dental-Fact ist.

00:35:03: Genau, und jetzt ist die Frage ob Mewing bei den Erwachsenen eine markantere Drawline macht.

00:35:09: Und da müssen wir sagen das ist jetzt nicht ausreichend wissenschaftlich belegt oder?

00:35:15: Also wer verrückt

00:35:17: wenn man ohne

00:35:17: chirurgischen Eingriff Ja,

00:35:20: also wie gesagt wird ich denke mal... Ich würde das ab und zu mal dran denken.

00:35:24: Ich finde natürlich für die Atmung her eine Nasenatmung und so.

00:35:28: Das ist natürlich schon wichtig, wie eine Mundatmungen.

00:35:31: Also da schon.

00:35:32: von daher denke ich immer es sind immer so beide Seiten zu belichten was da eine Wahrheit sein kann oder auch nicht aber schiefe Zähne korrigieren damit.

00:35:43: Was denn?

00:35:43: Wer toll!

00:35:44: Wer toll wenn es funktionieren würde ohne dass man da riesengroße chirurgische Eingriffe braucht.

00:35:50: Aber deutlich, nein.

00:35:51: Also Behandlungsbedürftige Fehlstellungen gehören immer noch in der Kifo-Autopädie hin, rad.

00:35:57: wir als Fachpersonal also würde ich schon sagen das ist nicht der Wahrheit entspricht.

00:36:02: Das schafft

00:36:03: dieser Social Media Trend nicht.

00:36:05: Richtig

00:36:05: aber auch eine Zahnspange zu ersetzen.

00:36:07: Also das habe ich jetzt auch öfters mal gelesen und gesehen.

00:36:11: dass finde ich jetzt utopisch.

00:36:13: Absolut.

00:36:13: Es ist da es auch kein Beleg dafür.

00:36:17: Fazit?

00:36:18: Wir würden nicht davon abraten, man darf das ganz gerne machen.

00:36:21: Es hat schon einen positiven Effekt zum Thema Atmung aber alles andere wäre zu viel versprochen

00:36:27: Genau.

00:36:28: Und da würde ich auch schon mal zur Tipp der Woche hingehen, dass wir wirklich unsere Zunge beobachten, wo es unsere Zungen-Ruhelage vor allem auch und wie wir die Atmung bewusst dann steuern.

00:36:40: Ob wir dann wirklich durch den Mund atmen oder durch die Nase atmen, mal bewusst so wahrnehmen, wie's bei uns selber dann ist.

00:36:47: Darauf achten?

00:36:48: Genau!

00:36:49: Und außerdem gerne immer alles was einem im Internet über den Weg läuft, gerne kritisch hinterfragen richtig

00:36:57: und am besten auch mal selber nachmachen, wenn es jetzt möglich ist.

00:37:02: Aber in dem Fall ist es möglich.

00:37:04: Es kann man gut nachmachen.

00:37:07: Super!

00:37:08: Dann haben wir das geklärt.

00:37:09: zu dem Thema

00:37:10: Wichtig.

00:37:11: Dann kommen wir zum Abschluss unserer Folge.

00:37:14: und da wollten wir aber noch mal ganz wichtig unsere nächste Folge ankündigen.

00:37:19: Vor

00:37:20: allem,

00:37:20: wie liebst denn?

00:37:21: Wie magst du das verraten?

00:37:22: Ja, ganz gerne!

00:37:23: Ihr könnt schon alle ganz gespannt sein.

00:37:27: Und zwar in der nächsten Folge haben wir einen zusätzlichen Gast.

00:37:31: Wir werden zu dritt aufnehmen... Und ich sage schon mal so viel, es wird eine Dame sein.

00:37:37: Die mich persönlich unheimlich beeindruckt und ich mir schon ganz, ganz viel von ihr abgeguckt habe und ich mich tierisch freue dass sie da sein wird.

00:37:46: Ich könnte also ganz gespannt sein was ihr zu hören bekommt.

00:37:50: Genau!

00:37:50: Da freue ich mich auch drauf.

00:37:51: Ich durfte Sie auch persönlich kennenlernen damals auf der After Work in Bruchsaar.

00:37:55: Eine ganz tolle Persönlichkeit.

00:37:57: Ich freue mich auch total.

00:37:59: wollen wir das Thema schon verraten?

00:38:02: Ja,

00:38:03: oder nicht?

00:38:04: Doch wollen

00:38:05: wir es.

00:38:05: Genau weil es geht nämlich um das Thema Praxisgründung

00:38:09: Neugründung und da kann sie ganz viel dazu beitragen.

00:38:13: Richtig!

00:38:14: Ich freue mich.

00:38:15: seid

00:38:16: gespannt

00:38:17: kommt gerne auf Instagram.

00:38:19: Biggie und Cindy lasst uns ein Like.

00:38:21: da gibt uns verschiedene Themen Inspirationen

00:38:24: erzählt uns gerne von eurem Alltag

00:38:26: genau und hört und teilt unseren Podcast gerne weiter.

00:38:31: Ja, alles Liebe für euch.

00:38:32: Bis zum nächsten Mal!

00:38:33: Wir freuen uns!

00:38:35: Tschüss!

00:38:40: Das waren die Dental Diaries mit Biggie und Cindy.

00:38:44: Danke fürs

00:38:48: Zuhören!

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